CDU-Fraktion Ulm

Rede von Wolfgang Schmauder zu den Haushaltsberatungen 2017 im Bereich Kultur vom 29.11.2016

Hier kommen Sie zur Rede von Stadtrat Wolfgang Schmauder zum TOP 1 Vorberatung des Teilergebnis- und Teilfinanzhaushalts für das Haushaltsjahr 2017 für den Fachbereich Kultur aus der Sitzung des entsprechenden Fachbereichsausschusses vom 29.11.2016.
Fachbereichsausschuss Kultur - Rede im Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Frau Bürgermeisterin,
werte Herren Bürgermeister,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich möchte an dieser Stelle auf die Schwerpunkte im Bereich Kultur für uns als CDU-Fraktion bei den Haushaltsberatungen eingehen.

Die Ergebnisse der Kulturentwicklungsplanung werden jetzt im Dezember im Ausschuss diskutiert. Dabei müssen wir uns auch langfristig entscheiden, wohin wir mit der Wilhelmsburg in welchem zeitlichen Horizont wollen und welches Konzept dafür infrage kommt. Zudem müssen wir uns auch verstärkt für die Sichtbarkeit der Kultur im öffentlichen Raum in Ulm stark machen. Dazu gehört auch Raum für freie Kulturträger. Wie schaffen wir mehr solche Areale? Und an welchen Orten? Diese Fragen werden wir beantworten müssen. Wir begrüßen an dieser Stelle dazu auch den Förderpreis Junge Ulmer Kunst und die Förderung im Tanzbereich, welche wir mit angestoßen haben.

Eine bedeutende Rolle wird für uns das Depot spielen. Hier müssen wir so schnell es geht handeln, denn es geht um die kulturellen und historischen Schätze unserer Stadt. Vieles kann man für Geld kaufen. Dies gilt hier aber nicht, denn wenn wir unsere Schätze nicht bestmöglich behandeln, sind sie vielleicht unwiederbringlich verloren und damit von unbezahlbarem Wert. Wenn wir auch Veränderungen im Hinblick auf die Maßnahmen, die bis 2020 bisher nicht im Haushalt enthalten sind, - und dazu gehört auch eine Erweiterung/Sanierung oder andere Umgestaltung des Ulmer Museums - vornehmen wollen, ist das Depot die Grundvoraussetzung dafür. Denn dann können Ausstellungsstücke dort zwischengelagert werden.

Und auch das heutzutage allgegenwärtige Thema Digitalisierung ist dabei eine Mammut-Aufgabe, die wir anpacken müssen. So können wir Dinge archivieren und auch verstärkt der Öffentlichkeit  zugänglich machen. Das Stadtarchiv ist hier schon dran und die Stadtbibliothek ebenfalls mit vielen Maßnahmen wie u.a. der RFID-Technologie.

Des Weiteren werden wir auch die Diskussion um die Kulturhauptstadt erneut führen und beurteilen, ob und wie wir mit diesem Thema weiterhin umgehen.

Unser aller Ziel muss es sein noch mehr Leute für Kultur zu begeistern, vorhandenes Interesse noch weiter auszubauen und so vielleicht sogar auch die Besucherzahlen noch weiter zu steigern.

Wir sind bei den städtischen Kulturinstitutionen mit dem jetzigen erfahrenen Team und den Leitungen gut aufgestellt und freuen uns auch schon auf die Zusammenarbeit mit den zukünftigen Verantwortlichen im Museum, im Theater und der Musikschule und natürlich auch den Akteuren der Freien Szene im neuen Jahr.

Vielen Dank!"