Die CDU Fraktion im Ulmer Gemeinderat begrüßt die Entscheidung des Landes , dass die Region Donau-Iller eine Kompetenzstelle für Energieeffizienz, kurz KEFF erhält.
Manuel Hagel, MdL und der Betreuungsabgeordnete für den Wahlkreis 64, Raimund Haser MdL, haben die Fraktion darüber informiert, dass die Zuwendungsbescheide für die Finanzierung einer solchen Stelle heute verschickt wurden. Damit haben in absehbarer Zeit alle 12 Regionen des Landes eine Anlaufstelle für die ortsansässigen Unternehmen zum Themenfeld Energieeffizienz.
Den beiden regional zuständigen Wahlkreisabgeordneten Haser Und Hagel gilt hier unser besonderer Dank für deren erfolgreichen Einsatz.
„Dies hilft unseren kleinen und mittleren Unternehmen“, betont der Fraktionsvorsitzende der Ulmer CDU -Fraktion Thomas Kienle. „Mit den Kompetenzstellen werden die ersten Schritte hin zu einer effektiven Beratung erleichtert .“
Die regionalen Kompetenzstellen für Energieeffizienz sollen die erste Anlaufstation für interessierte Unternehmen sein.
So genannte Effizienzmoderatoren übernehmen vor Ort die Ansprache und Versorgung der Unternehmen mit wichtigen Informationen. Zur Betreuung gehört neben der Sensibilisierung für Energieeffizienzpotentiale insbesondere auch die Vermittlung geeigneter Ansprechpartner für die Energieberatung. Die Kompetenzstellen sollen bei Bedarf ebenfalls bei der Maßnahmenumsetzung unterstützen.
Gerade in einer Region wie der unseren, in der zahlreiche energieintensive Unternehmen sitzen und Energieeffizienzmanagementsysteme nach ISO 50001 durchlaufen haben oder durchlaufen, ist diese Kompetenzstelle richtig untergebracht, ist sich der Sprecher im Bauausschuss, Stadtrat Siegfried Keppler sicher.
Die nun 12 Kompetenzstellen des Landes bilden zusammen mit einer zentralen Koordinierungsstelle, die bei Umwelttechnik Baden-Württemberg GmbH eingerichtet wurde, ein landesweites Netzwerk.
Regelmäßige Netzwerktreffen und gemeinsame Veranstaltungen fördern den gegenseitigen Informationsaustausch, damit die KEFF auch überregional von Er-fahrungen und Erfolgen profitieren können.
Die Arbeit der regionalen Kompetenzstellen und des Netzwerks wird ab Herbst im jährlichen Turnus in einem Projektbegleitkreis beraten, an festgelegten Leistungsmerkmalen gemessen und bei Bedarf in ihrer Ausrichtung angepasst.
Auf der Basis eines Evaluationsberichts wird nach vier Jahren entschieden, ob die KEFF für weitere drei Jahre gefördert werden können und sollen.
Die Kompetenzstellen werden zu 50 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, EFRE finanziert. Knapp 40 Prozent finanziert das Land Baden-Württemberg, den Rest steuern die jeweiligen Trägereinrichtungen der KEFF in den Regionen bei. Insgesamt stehen 24 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Unterstützung durch die Kompetenzstelle ist für die Unternehmen kostenlos.
Mehr Informationen zu den KEFF finden Sie auf den Seiten der
Kompetenzstelle für Energieeffizienz, des
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und auf der
Homepage des Umweltministeriums.