CDU-Fraktion Ulm

Entsorgung Zigarettenreste

Antrag von Dr. Hans-Walter Roth vom 08.05.2017

"Ein Rauchverbot für einzelne Areale des Stadtgebietes", fordert Dr. Hans-Walter Roth. Grund für diese Forderung sind die Verschmutzungen in der Innenstadt und die potenzielle Gefahr für Kleinkinder, die auf dem Boden liegende Zigarettenreste darstellen.

Hier kommen Sie zur Antwort von Oberbürgermeister Czisch.


Zigarettenreste in den PflastersteinenZigarettenreste in den Pflastersteinen
Der Antrag im Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Czisch,

nachdem in der letzten Sitzung der Entsorgungsbetriebe von Ulm (EBU) kritisiert wurde, dass im ganzen Stadtgebiet Unmengen von Zigarettenkippen liegen und diese sich mit herkömmlichen Reinigungsgeräten nicht entfernen lassen, ist es an der Zeit für einen erneuten Vorstoß im Gemeinderat: die Stadt Ulm sollte wie in anderen Kommunen ein Rauchverbot für einzelne Areale des Stadtgebietes verhängen. Zu diskutieren wäre der Münsterplatz, die Hirschstraße oder die Fischergasse.

Gerade dort bleiben die Zigarettenreste in den Fugen der Pflastersteine oder Bodenziegel hängen und können nur mühsam per Hand durch Herauskratzen entfernt werden. Bereits früher hatte ich schon darauf hingewiesen, dass die Bestandteile von Tabak dort nicht nur unser Grundwasser gefährden sondern ein einziger Zigarettenstummel, verschluckt, für ein Kleinkind tödlich ist. Die Bundesbahn hat bereits auf dem Ulmer Hauptbahnhof insbesondere auf ihren Bahnsteigen rauchfreie Areale und Raucherecken eingerichtet.

Natürlich hat das Ganze nur einen Sinn, wenn das Verbot auch überwacht bzw. der Verstoß mit einem Bußgeld geahnt wird. Mit dem Erlös könnten wir dann problemlos eine speziell dafür entwickelte Kehrmaschine anschaffen, die die Kippen aus dem Pflaster herausholt. Sie kostet etwa 50.000 €."