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18.04.2017, 11:45 Uhr | Barbara Münch, Dr. Thomas Kienle

Prüfung des Einsatzes von Elektrobussen

Antrag von Barbara Münch und Dr. Thomas Kienle vom 12.04.2017

Barbara Münch und Dr. Thomas Kienle sehen Elektrobusse als Chance, um den CO2-Ausstoß in Ulm schrittweise zu reduzieren. Sie beantragen daher, dass geprüft wird, inwieweit die Einführung dieser Elektrobusse in Ulm möglich ist.

Hier kommen Sie zur Antwort von Oberbürgermeister Czisch.

Der Antrag im Wortlaut:
 
"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 
in Ulm haben wir uns mit dem Klimakonzept das Ziel gesetzt den CO2-Ausstoß in den nächsten Jahrzehnten schrittweise zu reduzieren.
 
Elektrobusse sind eine geeignete Maßnahme, um diesem Ziel näher zu kommen. Außerdem bieten sie komfortables Fahren und leisten einen wichtigen Beitrag zur Lärmreduzierung.
 
In Städten wie Bonn, Köln, Nürnberg, und Graz wurden bereits positive Erfahrungen mit Elektrobussen gesammelt.
 
Wir beantragen, dass die Stadtverwaltung und die SWU prüfen, ob der Einsatz von Elektrobussen auch für Ulm umsetzbar ist und welche Kosten z.B. bei der Einführung eines Testbetriebs auf einer Linie anfallen würden.
 
Dabei sollten die bisherigen Erkenntnisse aus anderen Städten einbezogen werden. Hierbei sei besonders das EU-Förderprojekt ZeEUS (Zero Emission Urban Bus System) genannt, in dessen Rahmen die Nutzung von Elektrobussen unter unterschiedlichen Bedingungen getestet wurde. In Köln beispielsweise wurde die Linie 133 nach einer zehnmonatigen Probephase auf den Betrieb mit E-Bussen umgestellt.
 
Elektrobusse sind ein wichtiger Baustein für ein nachhaltiges Klimakonzept und sollten deshalb in einer Stadt wie Ulm, die schon seit vielen Jahren in diesem Bereich vorangeschritten ist, auf jeden Fall berücksichtigt werden."



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