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22.09.2016, 12:02 Uhr

Staus Zinglerstraße

Antrag von Dr. Thomas Kienle, Barbara Münch und Wolfgang Schmauder vom 15.09.2016

Durch die Verengung an der Zinglerstraße kommt es derzeit vermehrt zu Staus. Am Samstag, den 17.9., führte der massive Rückstau zu Wartezeiten von rund 20 Minuten für die Autofahrer. Diese werden es sich künftig zweimal überlegen, ob sie wieder nach Ulm zum Einkaufen fahren. Dr. Thomas Kienle, Barbara Münch und Wolfgang Schmauder fordern im Namen der CDU-Fraktion ein Maßnahmenkonzept, um die verkehrlichen Einschränkungen und Wartezeiten so gering wie möglich zu halten.

Hier kommen Sie zur Antwort von Oberbürgermeister Czisch.

Der Antrag im Wortlaut:
   
"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Czisch,

am letzten Samstag kam es leider aufgrund der derzeitigen Verengung an der Zinglerstraße wieder zu einem massiven Rückstau, der für die Autofahrer eine Wartezeiten von ca. 20 min bedeutete. Das ist ärgerlich, wenn man eigentlich gutgelaunt in die Ulmer Innenstadt zum Einkaufen fahren möchte und sich stattdessen durch einen Stau quälen muss.
Schlimmer noch ist aber, dass einige Besucher von vornerein schon weggeblieben waren, da die schwierige Verkehrssituation an der Einfahrt von Ulm von Westen sich ja inzwischen schon rumgesprochen hat. Das hat für den Handel und die Gastronomie in der Ulmer Innenstadt zu starken Umsatzeinbußen geführt. Die Geschäfte sind aber auf diese umsatzstarken Samstage angewiesen.

Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alles getan wird die Verengung an der Zinglerstraße erträglicher zu machen, damit auch weiterhin Besucher nach Ulm zum Einkaufen und die Ulmer ohne zu große Einschränkungen in die Innenstadt kommen können.

Wir fordern deshalb ein Maßnahmenkonzept und beantragen
•    zu prüfen, ob die neu eingerichtete Spur für wartenden LWKs vorläufig wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, da zurzeit noch keine Baustellenfahrzeuge die Baustelle der Tiefgarage anfahren.
•    die Ampelphasen auf der Friedrich-Ebert-Straße so zu koordinieren, dass noch mehr Fahrzeuge die Kreuzung Zinglerstraße/Neue Straße/Friedrich-Ebert-Straße passieren können.
•    alle Baustellen so zu managen, dass möglichst geringe Behinderungen auftreten (Baustelle FUG am Deutschhaus).
•    einen Baustellenmanager von städtischer Seite zu benennen, dessen Aufgabe es ist, die Auswirkungen für den Verkehr zu beobachten und in Absprache mit den Firmen so gering wie möglich zu halten.
•    regelmäßige Gespräche mit Vertretern des Handels und des Citymarketings zu führen.

Wir müssen alles tun, damit die Situation am Bahnhof trotz der Baustelle für die Bürger möglichst erträglich gestaltet wird."



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