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26.04.2016, 12:56 Uhr

Fraktion vor Ort in der Reutlinger Straße

Begehung am 15.04.2016 mit der UWS-Geschäftsführung

Am 15.04.2016 waren Dr. Karin Graf, Siegfried Keppler und Dr. Hans-Walter Roth vor Ort in Wiblingen. Dort trafen sie sich mit UWS-Geschäftsführer Dr. Frank Pinsler, um sich über die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der UWS-Wohnanlage in der Reutlinger Straße zu informieren.

Die UWS-Wohnanlage in der Reutlinger Straße. (Bild: Dr. Hans-Walter Roth)
Die UWS ist eine Tochtergesellschaft der Stadt Ulm, deren Zweck laut Satzung „die Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit bezahlbarem Wohnraum“ ist. Die UWS hat in ihrem Bestand ca. 6800 Wohnungen, die vermietet werden. Eine größere Wohnanlage liegt in Wiblingen, in der Reutlinger Straße 30 - 88.

Diese Wohnanlage wird derzeit aufwändig saniert. Damit sich die Mitglieder des Gemeinderates ein Bild der umfassenden Maßnahme machen können, hatte die UWS am 31. März zu einer Vorort-Begehung eingeladen. Seitens der CDU-Fraktion nahmen Dr. Karin Graf und Siegfried Keppler, beide Mitglieder des UWS-Aufsichtsrates, sowie Dr. Hans-Walter Roth, selber aus Wiblingen, teil.

Der UWS-Geschäftsführer Dr. Frank Pinsler hatte sich zusammen mit Fr. Bigalke und den beiden zuständigen UWS-Mitarbeitern extra Zeit genommen, um die Mitglieder des Gemeinderats persönlich über die seit März im Gange befindlichen Baumaßnahmen zu informieren. Das Material der neuen Außenfassade, weiß und hell und freundlich, ergänzt durch partielle farbliche Akzente, wurde für ausgesprochen gut befunden. „Dadurch wird die Anlage eine deutliche Aufwertung erfahren,“ war die von Siegfried Keppler formulierte einhellige Meinung.

Alle Wohnungen erhalten im Zuge der Sanierung zudem neue Bäder und Küchen. Teils werden diese Sanierungen in bewohntem Zustand vorgenommen, wovon sich Stadträtin Dr. Graf sehr beeindruckt zeigte. Bei den meisten Sanierungen handelt es sich jedoch um Komplettsanierungen, die laut Hr. Dr. Pinsler in entmieteten Wohnungen erfolgen, wodurch neue, moderne Grundrisse und barrierefreie Zugänge entstehen.

Sehr aufwändig ist auch die Verlegung und Erweiterung der Eingangsbereiche sowie die Abnahme der vorhandenen Balkone. Neben der damit verbundenen Möglichkeit einer energetischen Sanierung des Gesamtkomplexes erhält jede Wohnung einen größeren, überdachten Balkon.

Bis November wird der erste Sanierungsabschnitt dauern - viel Lärm, viel Dreck und weitere Unannehmlichkeiten für die verbliebenen Bewohner und die Anwohner. Zu einigen Punkten wurde auch schon kontrovers diskutiert. In die weiteren drei Sanierungsabschnitte werden aber laut Fr. Bigalke, Mitglied der UWS-Geschäftsleitung, die Erfahrungen aus dem ersten Abschnitt einfließen, um so alle Arbeitsabläufe weiter zu verbessern und die Belastungen so gering wie möglich zu halten.

Das Ergebnis wird sich, da war sich Stadtrat Dr. Roth sicher, sehen lassen können.



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