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21.01.2015, 11:21 Uhr

Einführung eines Mängelmelders

Fraktionsübergreifender Antrag

Die CDU-Fraktion setzt sich gemeinsam mit den anderen Fraktionen für die Einführung eines „Mängelmelders“ in Ulm ein. Der Mängelmelder soll es der Bürgerschaft erleichtern, Missstände und Probleme, wie etwa Schlaglöcher und Verschmutzungen, unkompliziert per Smartphone an die Stadtverwaltung zu melden, um jene zeitnah zu beheben.

Hier kommen Sie zur OB-Antwort.

Der Antrag im Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr OB Gönner,

in der heutigen Zeit kann man mit neuen digitalen Möglichkeiten unkompliziert Bürgerbeteiligung schaffen und damit aufmerksamen BürgerInnen einen direkten Draht zur Stadt ermöglichen.

Der sogenannte „Mängelmelder“ gibt den BürgerInnen die Möglichkeit direkt Mängel an die Kommune (also die Stadtverwaltung) zu melden, wobei der Mangel noch in unterschiedliche Kategorien eingeteilt und mit einem genauen Standort in einer Übersichtskarte der Stadt hinterlegt wird.

Der Wohlfühlfaktor für die BürgerInnen steigt ungemein, weil sie damit direkt beteiligt werden. Sie oder er meldet dabei direkt an die Stadt, was stört: Liegt Müll achtlos in der Umwelt herum? Ist ein Schlagloch vorhanden, das sie jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit ärgert? Ist ein Spielplatzgerät defekt? Das Positive daran: je früher ein Hinweis an die Stadt gegeben wird, desto schneller kann diese tätig werden.

Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden. Die Stadt Friedrichshafen und der Bodenseekreis nutzen diese digitale Möglichkeit ausgiebig (https://sags-doch.de/)

Dabei ist jedoch von entscheidender Bedeutung, dass die internen Prozesse so organisiert sind, dass auch eine Reaktion auf die Meldung der Mängel erfolgt, sonst ist das ganze eher kontraproduktiv.

Wir bitten die Verwaltung um die Umsetzung eines Mängelmelders für die Stadt Ulm nach dem System der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises."



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