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12.01.2015, 08:41 Uhr

Informations- und Koordinationsstelle für Flüchtlinge

Antrag der CDU-Fraktion vom 08.01.2015

Die Ulmer Bürgerschaft zeigte mit der Flüchtlingswelle der letzten Monate eine beeindruckende Solidarität und Hilfsbereitschaft. Ehrenamtliche Helfer begleiteten und unterstützten die vielen Menschen, die durch Kriege und Verfolgungen zur Flucht gezwungen wurden. Als CDU-Fraktion setzen wir uns dafür ein, dass eine zentrale Informations- und Koordinationsstelle eingerichtet wird, bei der die ehrenamtlichen und städtischen Aktivitäten für Flüchtlingen gebündelt werden.

Der Antrag im Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit diesem Antrag möchten wir die Zusammenfassung der städtischen und ehrenamtlichen Aktivitäten in einer Informations- und Koordinationsstelle für Flüchtlinge anregen.

Die außerordentliche Bereitschaft in der Bevölkerung, praktisch an der Integration der sich auf der Flucht befindlichen Menschen mitzuwirken, und die in den letzten Monaten gezeigte Hilfsbereitschaft, Solidarität und das ehrenamtliche Engagement vieler Ulmer Bürgerinnen und Bürger kann effektiver koordiniert und dort, wo benötigt, eingesetzt werden, wenn die Stadt die Hilfsangebote, Einladungen, Sprachvermittlungsangebote, Arbeitsgelegenheiten in Kooperation mit IA, den ehrenamtlichen Trägern der Flüchtlingshilfe und dem Koordinator für die internationale Stadt, dem Flüchtlingsrat, den kirchlichen Einrichtungen sowie allen ehrenamtlich tätigen Kultur- und Sportvereinen, Schulen Volkshochschule und ehrenamtlich aktiven Initiativen in einer zentralen Koordinierungsstelle umsetzt.

Wir bitten Sie daher zu prüfen, wo und an welcher städtischen Stelle mit wie viel Personalbedarf eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet werden kann.

Wir bitten Sie auch, mit der Stadt Neu-Ulm Kontakt aufzunehmen. Dort wird bei der Stadt ebenfalls eine Koordinierungsstelle für Stadt und Landkreis Neu-Ulm aufgebaut. Um Doppelstrukturen zu vermeiden und komplementäre Aufgabenwahrnehmungen zu beschleunigen, ist eine Abstimmung über die Donau sicher sinnvoll.

Wir regen ebenfalls an, dass ein städtisches Spendenkonto eingerichtet und bei der Koordinierungsstelle eine Vermittlungsbörse ins Leben gerufen wird, um Einladungen, Tandems, ad hoc-Kooperationsangebote, Lehrstellenangebote sowie Minijobs und Arbeitsgelegenheiten zentral über einen sogenannten einheitlichen "Aktenschrank" bei der Stadt zu koordinieren. Für die zeitnahe Einrichtung und einen Bericht über die weiter angedachten Maßnahmen sind wir Ihnen sehr verbunden "



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