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14.02.2014, 11:31 Uhr

Militärischer Fluglärm

Antrag von Dr. Thomas Kienle, Dr. Hans-Walter Roth, Winfried Walter vom 12.02.2014

Es ist nicht der erste Antrag zum Lärm in der Geschichte unserer Stadt Ulm, und es werden auch weitere kommen. Der Fluglärm nervt unsere Bürger.
Zurzeit klagt besonders der BUND über eine starke Zunahme von Flugbewegungen über Ulm, größtenteils handelt sich dabei um Kampfjets der Bundeswehr, die unser Stadtgebiet als Spielwiese entdeckt haben. Dabei locken insbesondere die militärischen Areale wie Bundeswehrkrankenhaus, Wilhelmsburg oder das Übungsgelände in Dornstadt.


Die Antwort von Oberbürgermeister Gönner finden Sie am Ende des Antrages.

Es steht uns nicht an, Sinn und Zweck dieser Übungsflüge zu hinterfragen, aber manchmal kommen einem schon die Zweifel, ob das Schauspiel am Himmel nicht auch abgespeckt möglich sein könnte.
Da werden Luftangriffe geübt, die Funktionen von Radargeräten getestet, Maschinen in der Luft betankt. Die Sorge unserer Bewohner, das könnte mal ins Auge gehen ist nicht unbegründet. Gelegentlich erfährt man aus den Medien von einem Crash. Fatal, wenn der das Stadtgebiet beträfe.

Wie auch schon in früheren Jahren immer wieder von uns und von anderen Fraktionen vorgeschlagen wurde, beantragen wir jetzt aktuell bei unserer neuen Verteidigungsministerin anzufragen, ob diese Übungsflüge über einer dicht bewohnten Stadt nicht eingeschränkt werden können. Der Hinweis, dass sie sich ja dahin erklärt habe

Mütter und Kinder in den Vordergrund ihrer militärischen Fürsorge zu stellen, könnte hier sinnvoll sein.

Vor 100 Jahren läuteten die Ulmer Kirchenglocken, als der erste Zeppelin den Münsterturm umrundete. Wenn heute ein Fluggerät über unsere Stadt fegt, halten alle sich die Ohren zu.


Oberbürgermeister Gönner antwortet, dass voraussichtlich in der Fachbereichssitzung Stadtverkehr, Bau und Umwelt vom 25.11.2014 dieses Thema behandelt wird mit Vertretern der Bundewehr