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08.08.2013, 09:20 Uhr

Sanierungsmaßnahmen Kreisstraße K9914 in Jungingen

Antrag von Dr. Karin Graf, Dr. Thomas Kienle, Dr. Michael Lang, Barbara Münch, Winfried Walter vom 06.08.2013

Beim jährlichen Besuch der CDU-Fraktion in Jungingen konnten wir uns davon überzeugen, dass die Haßlacher Straße (K9914) außerhalb der geschlossenen Ortschaft in einem schlechten Zustand ist. Nach Angaben des Ortschaftsrates wurde schon mehrfach gebeten, die Straße zu sanieren. Leider ohne Erfolg.


Antwort von Oberbürgermeister Gönner am Ende des Antrages:

Haßlacherstr. Hr. Grees erläutert die dringend notwendige Belagserneuerung (Bild von Dr. Hans-Walter Roth)
Wir bitten die Verwaltung daher,

den Zustand der Straße zu überprüfen,
die zu sanierenden Bereiche zu definieren,
die erforderlichen Kosten zu ermitteln
und nach Freigabe der Mittel zügig die Sanierung durchzuführen.

Sofern dies sinnvoll ist, bitten wir um kurzfristige Beseitigung der Unebenheiten im Belag, damit die Straße bis zur Sanierung problemlos zu befahren ist.


Oberbürgermeister Gönner antwortet, dass er sich des sanierungsbedürftigen Zustands der K9914 durchaus bewusst sei. Er verweist darauf, dass die Straße bei der Einhaltung des Tempolimits gefahrlos befahrbar sei.

Des Weiteren lehnt er eine Sanierung aus folgenden Gründen ab:
1. Durch die Nordtangente des Ortsteils Ulm-Jungingen wurde die Haßlacherstraße erheblich entlastet. Sowohl von der Lärm-, wie auch von der Verkehrsbelastung sei dies ein Erfolg, der mit der Sanierung der Straße wahrscheinlich zunichte gemacht würde.

2. Der Straßenbelag sei so beschädigt, dass ein Ersatzneubau nötig wäre. Auf einer neuen Straße ließe sich eine Gewichtsbeschränkung - derzeit 3,5t - nicht mehr aufrecht erhalten, weshalb auch die Eisenbahnbrücke neu gebaut werden müsste. Damit käme es zu einem geschätzten Investitionsrahmen von rund 4,3 Mio. Euro, die er bei Abwägung der Verkehrsbedeutung und der Investitionssumme nicht befürworten könne.



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