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03.06.2013, 08:33 Uhr

Unterbringung von Wohnungsnotfällen

Antrag von Barbara Münch und Dr. Karin Graf vom 2.4.2013

Wie wir auf Nachfrage in der Sitzung des Fachbereichsausschusses Bildung und Soziales vom 13.3.2013 hören konnten, fallen auf Grund der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen, die untergebracht werden müssen, 18 Plätze zur Unterbringung von Wohnungsnotfällen in der Römerstraße 141 weg.

Da immer wieder Menschen aus unterschiedlichsten Gründen von Wohnungslosigkeit betroffen sind, sehen wir hier Handlungsbedarf. Mit Hilfe einer Kurzzeitunterbringung kann ihnen geholfen und ein soziales Abrutschen verhindert werden.


Antwort von Oberbürgermeister Gönner am Ende des Antrags.

Wir beantragen daher, mögliche Alternativen zu prüfen, um solche Notfallplätze wieder zur Verfügung zu stellen. Denkbar wäre die Anmietung von Wohnungen oder auch das Aufstellen von Wohnmodulen. Wir bitten um einen zeitnahen Bericht im zuständigen Ausschuss.

Oberbürgermeister Gönner antwortet, dass aufgrund der steigenden Zahl der Asylbewerber die Römerstraße 141 wieder diesen zurück gegeben worden ist. Seit Dezember 2012 wurde kein Wohnungsnotfall mehr aufgenommen. Die letzten Bewohner sind Ende April 2013 ausgezogen.

Die Unterbringung von Wohnungsnotfällen wird vor allem durch die Bürgerdienste abgewickelt, diese werden durch die Caritas und das DRK beraten und betreut.

Die überwiegende Zahl der Familien,bei denen eine Zwangsräumung vorliegt, wird wieder in ihre Wohnung eingewiesen, um Wohnungslosigkeit zu verhindern. Für Alleinstehende oder Paare werden, wenn es keine passende Unterkunft gibt, auf das Übernachtungsheim oder günstige Pensionen verwiesen.  
 
 



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